Das Kubitaltunnelsyndrom

Das Kubitaltunnelsyndrom ist bemerkbar durch das Kribbeln und Gefühlsverlust  in einer Hälfte des Ringfingers und im kleinen Finger, durch den Muskelverlust der Faust, Schmerzen in der Faust und den Unterarm und entwickelt sich, weil der Ulnarnerv im Bereich des Ellbogens unter Druck gesetzt wird. Bei unbehaltenden Patienten kommt es langsam zu Schädigungen des Nervs, ein dauerhaftes Gefühlsverlust und Minderung der Faustmuskeln. Die Diagnose kann man aufgrund dieser Symptome feststellen und sie mit einer EMG- Untersuchung bestätigen.

BEHANDLUNG

Das Kubitaltunnelsyndrom kann man mit  mehreren Weisen behandeln, einschließlich mit Aktivitäts- Änderung, Immobilisierung, entzündungshemmende Medikamente, eine Steroidinjektion in dem Bereich, des unter Druck gesetzten Nervs und chirurgischen Behandlung.

CHIRURGISCHE BEHANDLUNG

In unserer Klinik wird dieser Eingriff von einem erfahrenen chirurgischen Team durchgeführt und die Operation selbst besteht von Durchschneiden der Strukturen im Bereich des Ellbogens, die den Druck verursachen könnten. Die Operation wird in Generalanästhesie oder in Blockanästhesie (der Patient ist wach während der Operation und der ganze Arm wird gelähmt) und ist für den Patienten schmerzlos. Nach der Befreiung des Nervs wird er, in Falle eines milden Drucks in denselben Platz gelassen. Falls der Druck stärker ist, wird er in die Vorderseite  des Ellbogens verlegt. Entweder unter die Haut oder unter den Muskel. Nach der Operation wird in die Wunde eine Drainage aufgestellt und dort für 2 bis 3 Tage gelassen.

HEILUNGSVERLAUF

Das Endresultat der Operation hängt außer dem Operationsverlauf von der Erfahrung des Chirurgen und seines Chirurgenteams ab auch im großen Ausmaß von der sehr gut organisierten und hochqualifizierten nachoperativen Pflege, hängt es ab.
Wegen der angeführten Gründe beharren wir in unserer Klinik auf den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und dem alltäglichen Kontakt mit dem Patienten, damit der Heilungsprozess möglichst erfolgreich und ohne Komplikationen zu Ende geht.
Der Patient geht gewöhnlich am selben Tag nach der Operation nach Hause und ist beratet seinen Arm zu ruhen und angehoben zu halten. Die Drainage wird üblich den zweiten oder dritten postoperativen Tag entfernt und die Nähte kommen nach zwei Wochen ab. Eine Woche nach der Operation sind die Patienten fähig Auto zu fahren und die Rückkehr auf die Arbeit hängt in großer Maße von dem Typen der Arbeit ab.

PROGNOSE

Eine bessere Voraussage für die Heilung haben Patienten, bei denen es vor der Operation zu keinen Gefühlsverlusten oder Minderungen der Faustmuskeln gekommen ist. Bei diesen Patienten kann man eine völlige Besserung der Nervfunktionen erwarten. Bei Patienten mit dauerhaften  Gefühlsverlust und Minderungen der Faustmuskeln können diese Symptome auch nach der Operation bleiben. 

Praktische Tips für unsere Patienten

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Das Kubitaltunnelsyndrom